freies Spiel, SandSpielRaum

Sandspiel

Wir haben diese Woche wieder Sand gespielt. Väter, Mütter, Kinder…irgendwo zwischen eineinhalb und fast sechs Jahren.

Und dann, nach einer Stunde Rieseln, Schöpfen und Ausprobieren, wie sich der Sand in den Ohren anfühlt, will da doch tatsächlich jemand malen, statt Sandspielen. Hmmm, natürlich, von mir aus kannst du dich gerne zum großen Tisch setzen und malen. Und schon haben manche Kinder gemalt…

Und vielen Dank an alle Eltern, die das gut aushalten, weil sie zum Sandspielen gekommen sind und nicht zum Malen. Manchmal ist es schwierig, unsere eigenen Pläne umzuwerfen.

Pläne, die wir Erwachsenen machen, Strukturen, die den Kindern noch fremd sind, weil sie einer inneren Stimme folgen. Wo ist unsere innere Stimme geblieben? Manchmal lassen wir uns gefangen nehmen von Zeiten, Strukturen und Vorgaben. Aber beim Spielen ist es auch uns Erwachsenen möglich, unsere innere Stimme wiederzuentdecken. Rauszukramen, was vielleicht versteckt war. Wahrnehmen, was wir in dem Moment wirklich tun wollen. Nicht, was unser Verstand tun will, sondern unsere Hände, unsere Füße, unsere Finger, unsere Nase…

Und deshalb – damit die Stimme ein Leben lang laut bleibt und sich nicht verstecken muss…lassen wir unsere Kinder malen, auch, wenn die Umgebung gerade etwas anderes bereithält. Vielen Dank für euer Verständnis!

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