Babytränen – ein Buch von Elisabeth Salmhofer

Es wird Zeit, einmal darüber zu schreiben…dachte sich meine Kollegin Elisabeth Salmhofer und hat ihren ersten Gedanken daran, ein Buch zu schreiben, letztes Jahr im Juni mit uns geteilt. Und dieses Jahr zur etwa gleichen Zeit hat sie es bereits mitgebracht zu unserem Klausurwochenende! Innerhalb kürzester Zeit hat sie also ihre Gedanken zum Thema Weinen zu Papier gebracht, die sich wirklich flüssig lesen, stimmig erscheinen und voll sind mit Erfahrungberichten sowie Tipps für alle geplagten Eltern. Eltern, die alles richtig machen wollen, alles dafür tun, damit es ihrem Baby gut geht. Und dennoch: die abendlichen Schreiphasen, bzw. nächtlichen lautstarken Unterbrechungen hören einfach nicht auf. Wir wollen alle nur das Beste für unsere Kinder, doch was genau bedeutet das?

Elisabeth geht in ihrem Buch genau darauf ein, was es bedeutet, hemmungslos zu Schreien, Tränen ihren Lauf zu lassen. Und was genau man dann braucht von seinem erwachsenen Begleiter…erhältlich bei kokomoo oder direkt bei mir 🙂

Über das spannungslösende Weinen von Menschen jeden Alters. In unserer westlichen Welt hat das Weinen keinen großen Stellenwert. Erwachsene weinen nur in Ausnahmefällen in der Öffentlichkeit.

Auch wenn Kinder weinen, sollen sie schnell wieder ruhig sein. Die meisten Menschen in unserem Kulturkreis verbinden mit dem Weinen unangenehme Gefühle. Das macht es auch so schwer, einem Menschen jeden Alters beim Weinen zuzuhören, dabeizubleiben und ihm zuzutrauen, das Weinen selbst zu beenden, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Nicht das Weinen selbst tut weh, sondern die Anspannung, die wir im Körper spüren, wenn wieder alles zu viel war. Die Natur hat es so eingerichtet, dass durch das Fließen der Tränen der Körper den Stress wieder abbauen kann. Viele haben das schon gespürt und bemerkt, dass ihnen nach dem Weinen wieder leichter ist. 

Dieses Buch richtet sich an Eltern, PädagogInnen und an alle Menschen, die dem spannungslösenden Weinen mehr Platz in ihrem Leben geben wollen.

Denn sie wissen, was sie können

Meine Kollegin aus Graz, Doris Lepolt wurde von Nora Kanzler interviewt. Erschienen ist der Artikel am 12.4.2017 in der kleinen kleinen Zeitung! „Die Pikler-Philosophie ist ein Plädoyer für das Weniger und das Mehr: weniger eingreifen, weniger anleiten – mehr Achtsamkeit, mehr Zutrauen. Expertin Doris Lepolt im Interview über Idee und Wirkung dieses Erziehungsmodells.“ Beziehungsvolle Pflege ist die erste Säule in …

Buchtipp: „Unsere Kinder brauchen uns“ von Gordon Neufeld

Eltern haben heute keine Selbstsicherheit mehr, sagt der kanadische Entwicklungspsychologe Gordon Neufeld. Traut Euch, wieder autoritär zu sein, rät er ihnen – aber vergesst nie die Liebe zum Kind. Gordon Neufelds Buch: „Unsere Kinder brauchen uns“ ist ein Schmöker, der uns verrät, wie wertvoll eine enge Eltern-Kind-Beziehung wirklich ist, warum es wichtig ist, sie so lange wie möglich aufrecht zu …

Warum alle Eltern gewalttätig sind & versuchen es zu vertuschen

Eine gewagte Überschrift, oder?

Aber wie steht es mit unseren Nöten in Streßsituationen? Wenn wir nicht weiterwissen, uns nicht ernst genommen fühlen und das Gefühl haben, niemand hört uns zu?

Ein interessanter Artikel über unsere eigenen Bedürfnisse in Streßsituationen. Wie wir sie erkennen und damit umgehen können.

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