Ferien!

Ja, ich hatte meine Ferien! Und sie waren wunderbar! Wir waren schwimmen, haben Sessel renoviert, den Garten umgestaltet und gefaulenzt. Und weg war ich auch, ziemlich oft sogar…und nebenbei ist da auch noch der SpielRaum in Kaisersdorf: aber der fühlt sich fast auch nach Ferien an 🙂

Und nun denke ich schon gerne daran, dass der SpielRaum ja auch in Steinbrunn wieder weitergeht. Ich freu mich, wieder dort zu sein, ich mag Bettinas Raum, weil er so gut duftet 🙂 Die Geräte und Spielmaterialien sind gewaschen und geputzt und bereit, wieder zu übersiedeln.

Alle Termine auf meiner Seite wurden in den letzten Tagen aktualisiert! Super, oder? Jetzt könnt ihr sie auch gleich in eure Kalender eintragen, die SandSpiel und Gesprächstermine 🙂 Ich freu mich auf euch alle!!

SpielRaum Steinbrunn

SpielRaum Kaisersdorf

Einzigartig

Helena (11 Monate) sitzt gerne beim Papa am Schoß oder klettert an seinen Füßen hoch. Dabei spielt sie mit seinen Haaren oder schaut beobachtend in die Runde. Immer wieder blickt sie interessiert auch zu den Spielsachen, die in ihrer Nähe stehen. Ich schiebe ihr den Korb mit den bunten Ringen näher und sage: „ich stell den Korb, der dich so interessiert, mal etwas näher zu dir“. Sie lächelt ihren Papa an und er setzt sie behutsam vor sich auf den Boden. Helena sieht sich die bunten Ringe genau an, dreht sie in ihren Händen, nimmt sie in den Mund und zeigt sie ihrem Papa. Daraus entsteht ein Spiel. Der Ring wandert nun von Helena zu ihrem Papa und wieder zurück, immer wieder begleitet von Papas „Bitte“ und „Danke“ Worten. Einmal zieht Helena ihre Hand sogar wieder zurück und lacht herzhaft, als ihr Papa das Gesicht verzieht.

Ilva ist genauso alt wie Helena. Sie krabbelt im Raum herum, klettert auf das Podest und rutscht runter, findet allerlei Materialien, die sie laut erkundschaftet. Sie rollt Autos von der schiefen Ebene, wirft kleine Schüsseln lautstark auf den Boden und erfreut sich an den Geräuschen, die dadurch entstehen. Nach einer halben Stunde Spielen kommt sie zurück zu ihrer Mama und kuschelt sich kurz an sie. Danach begibt sie sich wieder auf Erkundungstour, bis der SpielRaum endet. Während Helena gerne schon früher nach Hause geht, könnte Ilva noch eine Stunde dranhängen.

Jedes Kind ist unterschiedlich. Und jedes Kind ist wunderbar, so wie es ist. Im SpielRaum sind sie alle willkommen, hier gibt es kein richtig und kein falsch.

lange SpielRaumPause in Steinbrunn

ja, in Steinbrunn ist erst mal Pause mit SpielRaum…das liegt einerseits an Bettinas Urlaub (im Mai/Juni) und andererseits an meinem Bedürfnis nach Ferien. Für Mai und Juli kommt mir die SpielRaumpause durchaus gelegen, denn da muss ich Berichte schreiben für meine Primariakinder im Storchennest und kann jeden freien Vormittag dazu gebrauchen. Im Juli könnte wieder ein neuer SpielRaumblock starten. Aber ich muss zugeben, dass Ferien wirklich super sind! Und ja, ich habe mich – wie schon letztes Jahr dazu entschieden, nur in Kaisersdorf einen SommerSpielRaum anzubieten. Das macht es mir einfacher, spontan mal wegzufahren, mal einen Termin zu verschieben…und außerdem finde ich es in meinem Kellerraum genial, wenn es draußen vor Hitze nicht auzuhalten ist 🙂

In Steinbrunn geht es also erst im September weiter…ihr dürft euch bei Interesse gerne bei mir melden, ich informiere euch sofort, wenn ich neue Termine koordiniert habe!

In Kaisersdorf geht es munter weiter mit SommerSpielRaum, SandSpielRäumen und den Sommergesprächen. Termine folgen…

Denn sie wissen, was sie können

Meine Kollegin aus Graz, Doris Lepolt wurde von Nora Kanzler interviewt. Erschienen ist der Artikel am 12.4.2017 in der kleinen kleinen Zeitung!

„Die Pikler-Philosophie ist ein Plädoyer für das Weniger und das Mehr: weniger eingreifen, weniger anleiten – mehr Achtsamkeit, mehr Zutrauen. Expertin Doris Lepolt im Interview über Idee und Wirkung dieses Erziehungsmodells.“


Beziehungsvolle Pflege ist die erste Säule in der Pikler-Pädagogik. Was steckt dahinter?
DORIS LEPOLT: Es geht insgesamt darum, einen ganz anderen Blick aufs Kind zu haben, als sonst so üblich ist. Wir sehen das Kind als empfindsames Wesen von Anfang an, als „gleichwürdig“, nicht als Objekt. Wenn wir das Kind von Anfang an so sehen, geht man automatisch anders damit um.

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