Einzigartig

Helena (11 Monate) sitzt gerne beim Papa am Schoß oder klettert an seinen Füßen hoch. Dabei spielt sie mit seinen Haaren oder schaut beobachtend in die Runde. Immer wieder blickt sie interessiert auch zu den Spielsachen, die in ihrer Nähe stehen. Ich schiebe ihr den Korb mit den bunten Ringen näher und sage: „ich stell den Korb, der dich so interessiert, mal etwas näher zu dir“. Sie lächelt ihren Papa an und er setzt sie behutsam vor sich auf den Boden. Helena sieht sich die bunten Ringe genau an, dreht sie in ihren Händen, nimmt sie in den Mund und zeigt sie ihrem Papa. Daraus entsteht ein Spiel. Der Ring wandert nun von Helena zu ihrem Papa und wieder zurück, immer wieder begleitet von Papas „Bitte“ und „Danke“ Worten. Einmal zieht Helena ihre Hand sogar wieder zurück und lacht herzhaft, als ihr Papa das Gesicht verzieht.

Ilva ist genauso alt wie Helena. Sie krabbelt im Raum herum, klettert auf das Podest und rutscht runter, findet allerlei Materialien, die sie laut erkundschaftet. Sie rollt Autos von der schiefen Ebene, wirft kleine Schüsseln lautstark auf den Boden und erfreut sich an den Geräuschen, die dadurch entstehen. Nach einer halben Stunde Spielen kommt sie zurück zu ihrer Mama und kuschelt sich kurz an sie. Danach begibt sie sich wieder auf Erkundungstour, bis der SpielRaum endet. Während Helena gerne schon früher nach Hause geht, könnte Ilva noch eine Stunde dranhängen.

Jedes Kind ist unterschiedlich. Und jedes Kind ist wunderbar, so wie es ist. Im SpielRaum sind sie alle willkommen, hier gibt es kein richtig und kein falsch.

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